Woodwalk September

September, ein Monat zwischen Spätsommer und Frühherbst, ein wenig launisch wie der April zuweilen, aber immer gut für wundervolle Tage. Und genau solch einen habe ich erwischt, als ich zu meinem Woodwalk September aufbreche.

goldener September

Die Sonne scheint warm vom meistens wolkenfreien Himmel und wärmt angenehm, aber nicht übertrieben, wie es Hochsommersonnenschein gerne macht. Dazu ein laues Lüftchen ab und an und fertig ist das perfekte Wanderwetter.
Heute führt mich mein Weg zunächst durch alten Buchen- und Eichenwald, die mächtigen Stämme gesäumt mit Farnwedeln und Gräsern, die farbenfroh in der Sonne leuchten. Teilweise kleiden sich Bäume und Büsche schon in frühe Herbstfarben und geben dem Spätsommertag einen ersten goldenen Anstrich. Ein Hauch von Abschied liegt in der Luft, der Sommer wird gehen, der Herbst bereitet dem kommenden Winter den Weg. Der scheinbar ewige Kreislauf der Jahreszeiten dreht seinen Jahreskreis unaufhörlich weiter.

ein Platz an der Sonne

Die Szenerie ändert sich und ich tauche ein in einen dicht stehenden Birkenhain, scheinbar wild gewachsen ohne die planende Hand von Mensch und Maschine. Im Schein der tief stehenden Sonne tanzen Lichtfunken, Elfen und Feen zwischen den weißen Stämmchen mit ihren leuchtenden Blättern und als ich aus dem Wäldchen heraustrete hänge ich schnell noch einen Wunsch an einen der Bäume.

fast zu schön um wahr zu sein

Leicht und frei komme ich an eine große Lichtung, die Sonne im Westen im Blick und den kühlen Wald im Rücken. Hier werde ich bleiben, Gast sein für eine Nacht und den Sternen lauschen. In einem wundervollen Schauspiel aus Farben und Schatten senkt sich leise die träumende Dämmerung, hüllt den Tag in kühle Stille, bevor der Mond den Nachthimmel erklimmt und über meinen traumhaften Schlaf wacht.

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