Was zum Sturm tat Friederike

Der Sturm hat sich gelegt und doch ist er allgegenwärtig. Mit unglaublicher Gewalt fegte Friederike über Nordhessen und erreichte dabei bekanntermaßen Orkanstärke, wie wir sie zuletzt bei Kyrill erlebt haben. Dabei wurden nicht nur Hausdächer beschädigt, Trampoline und Gewächshausplatten umhergewirbelt und sogar Gebäude zum Einsturz gebracht, sondern auch an vielen Stellen große Schneisen in den Wald gefegt.

Das Wer der Naturgewalt

Besonders anfällig waren, wie auch in der Vergangenheit, große Monokulturflächen mit Fichten. Im vom wochenlangen Regen aufgeweichten Boden fanden die Flachwurzler nicht mehr den benötigten Halt und konnten somit großflächig umgeweht werden. Doch auch die Bäume, die sich fester im Boden verwurzelt hatten, brachen in großer Zahl einfach am Stamm ab, so dermaßen groß war die Gewalt des Sturmes.

viel Arbeit für die Waldarbeiter

Es zeigt einmal mehr, wie klein und hilflos wir Menschen doch sind, allem technischen Fortschritt zum Trotz. Den entfesselten Gewalten der Natur haben wir nicht viel entgegenzusetzen.

Es wird viele Monate dauern, bis die Bäume aus dem Wald gerückt und abtransportiert sind. Bis dahin müssen wir als Waldbesucher mit vielen gesperrten Wanderwegen rechen und mit Ästen, die noch in den Kronen hängen und beim nächsten Windstoß hinabfallen können. Von daher ist Vorsicht geboten, damit ihr unbeschadet nach eurer Wanderung wieder nach Hause kommt. Im Zweifel gilt es, lieber umzudrehen, als unnötige Risiken einzugehen, schließlich soll es ja nicht euer letzter Wandertag werden…

 

 

 

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