Der Waldbrand kommt näher!

„Wir hatten großes Glück im Unglück“ sagten die Feuerwehrleute, die zum brennenden Windrad bei Trendelburg gekommen waren!

Glück im Unglück – Gott sei Dank!
  • Glück, dass die Felder nicht zu ausgetrocknet waren.
  • Glück, dass wenig Wind ging, welcher Bodenfeuer angefacht und brennende Teile im weiten Radius verteilt hätte .
  • Glück, dass der Rotor stehenblieb, da dieser sonst brennende Teile weithin umhergeschleudert hätte.
  • Glück, dass der Brand früh bemerkt wurde und nicht schon große Bodenfeuer brannten.
  • Glück, dass das Windrad gut zugänglich lag und Feuerwehren in der Nähe sind.
kein Glück mehr? Und dann?

Man stelle sich vor, ein solcher Brand entsteht bei einer WKA im sommertrockenen Reinhardswald, Unterholz und viele Bäume sind ausgedörrt und ein leichtes Opfer für die Flammen. Noch ein wenig Wind dazu und fertig ist der unkontrollierbare Großbrand, ehe die Feuerwehren auch nur in der Nähe sind. Der mögliche Schaden an Wald und Natur sind nicht bezifferbar.

 Wird schon nicht passieren!

Bereits des Öfteren haben mahnende Stimmen allerorten und auch ich an dieser Stelle hier vor den Gefahren eines Feuers durch Windkraftanlagen gewarnt, die Zeitungen in Deutschland berichten immer öfter von „Unfällen“ dieser Art und dieser Brand vor der Haustür war vielleicht die letzte Warnung an die Entscheidungsträger, vielleicht doch lieber Vernunft und Einsicht vor schnellen Profit und mögliche Waldbrände zu stellen.

‚das hätte nicht passieren dürfen‘

Wenn es dann passiert, dann hat man wie immer ‚von Nichts gewusst‘ oder tut erstaunt ‚das hätte nicht passieren dürfen‘.
Oh doch, liebe Entscheidungsträger, genau das wird passieren, denn es nicht die Frage ob, sondern nur wann es geschieht, und dann werden wir nicht aufhören euch Texte wie diesen immer und immer wieder unter die Nase zu halten!

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