Denkmalschutz? Für den Ars…

Lange war es verdächtig ruhig um den Windradausbau im Reinhardswald. Umso beschämender nun der politische Aktionismus, der nicht nur gegen Sinn und Verstand, sondern auch gegen Bürgerwille und Anstand geht.
Aber der Reihe nach:

Die Friedenseiche.

Als weithin sichtbares Wahrzeichen und Mahnmal steht dieser wundervolle Baum seit 1871 auf seinem Warthügel. Er trägt zu Recht den Status Naturdenkmal und steht unter Schutz.
Ein paar Infos über diesen Baum findet ihr auf meiner Seite:
http://www.mein-reinhardswald.de/html/friedenseiche.html

Friedenseiche Hombressen

Nun hat das Regierungspräsidium den Bau eines fast 200 Meter hohen Windrades in unmittelbarer Nähe genehmigt – gegen den Protest der Stadt Hofgeismar und des Landrats, die (leider nur) planungsrechtliche Bedenken haben.

Ich habe ganz andere Bedenken. Man stelle ich einmal vor es werden 200 Meter Windräder hinter das Brandenburger Tor gebaut. Warum nicht? Weil es die Ansicht des Baudenkmals zerstören würde, obwohl es diesem selber keinen Schaden zufügt. In Sachen Naturdenkmal scheinen die Sachen anders zu liegen und es stellt offensichtlich kein Problem dar, diese wundervolle Ansicht zu verschandeln.

darf das sein?

Wieder einmal stehen hier wirtschaftliche Interessen von Anlagenbetreibern vor dem Interesse der Menschen und selbstredend der Natur. Nicht einmal mehr vor Naturdenkmälern wird Halt gemacht, die Respektlosigkeit unserer Natur gegenüber ist mittlerweile grenzenlos. Zahlen darf die Zeche der dusselige Stromkunde und die Menschen der Region, die dieses Monster vor der Haustür haben.

wie die Windenergie unsere Heimat zerstört.

 

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